The Project Gutenberg EBook of Pflege und Zucht der Zwergpapageien und
Sittiche, by Jean Bungartz

This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with
almost no restrictions whatsoever.  You may copy it, give it away or
re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included
with this eBook or online at www.gutenberg.org


Title: Pflege und Zucht der Zwergpapageien und Sittiche
       Kurze Anleitung zur Behandlung und Pflege

Author: Jean Bungartz

Release Date: July 10, 2013 [EBook #43191]

Language: German

Character set encoding: ISO-8859-1

*** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK PFLEGE UND ZUCHT ***




Produced by misoklau and the Online Distributed Proofreading
Team at http://www.pgdp.net





 | Anmerkungen zur Transkription:
 |
 | Orthographie und Interpunktion des Originaltextes wurden beibehalten,
 | auch die sprachlichen und typographischen Aufflligkeiten des Textes.
 | Nur offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert. Eine detaillierte
 | bersicht findet sich am Ende der Transkription.
 |
 | Der im Vorwort erwhnte Hinweis "auf die letzte Umschlagseite" war in
 | der dieser Transkription zugrunde liegenden Ausgabe nicht realisiert.
 | Diese befand sich in gutem, augenscheinlich intaktem Zustand, sodass
 | eine Fehlstelle nicht zu vermuten ist.
 |
 | Die gegen Ende der Transkription mit Einrckung versehene Textpassage
 | ist im Original in kleinerer Schrift und engerem Satz wiedergegeben.
 |
 | Im Originaltext gesperrt gedruckter Text wurde mit _ markiert.
 | Im Originaltext fett gedruckter Text wurde mit = markiert.
 | Im Originaltext in Antiqua gedruckter Text wurde mit ~ markiert.




      Pflege und Zucht
      der
      Zwergpapageien
      und Sittiche.

      Kurze Anleitung zur Behandlung
      und Pflege

      von

      _Jean Bungartz_,
      Thiermaler, Ritter p. p.

      Druck u. Verlag von Ferd. Bungartz, Lechenich.




Vorwort.


Mit vorliegendem Werkchen wird nicht beabsichtigt, weder eine
wissenschaftliche Abhandlung noch eine eingehende Errterung ber Zucht
&c. zu geben, sondern dem Liebhaber auf Grund langjhriger Beobachtungen
und praktischer Erfahrungen, einen kurzgefaten Rathgeber, der alles
wnschenswerthe in knapper Form bringt, an die Hand zu geben.

Wer sich eingehend mit Zucht &c. befassen will, mu sich dieserhalb
schon an die reichhaltig vorhandene Fachlitteratur wenden, und wird in
dieser sicher gute Lehrer und Frderer finden. Wir beschrnken uns
lediglich auf das Allgemeine der Liebhaberei und hoffen trotz der kurzen
Fassung, doch ein bersichtliches Bild ber das Ganze zu bringen.

Ebenso sind wir gern bereit, in allen auerordentlichen Fllen, Rath zu
ertheilen (gegen Einsendung von 50 Pfg. in Briefmarken); wie wir
jederzeit ber reelle Bezugsquellen von Thieren, Kfigen, Futter und
dergl. Auskunft zu geben bereit sind; auch verweisen wir dieserhalb auf
die letzte Umschlagseite.

Sollten Liebhaber und Zchter, uns fr eine demnchstige Auflage mit
gemachten Beobachtungen und erprobten Erfahrungen untersttzen wollen,
so nehmen wir gern und mit Dank derartige Beitrge entgegen.

    _Lechenich_, Rheinpr. 1895.

                       Jean Bungartz,
                        _Thiermaler_.




Allgemeines.


Das Halten und die Zucht der Sittichen und Zwergpapageien gewhrt dem
Vogelfreunde eine Quelle der reichsten Unterhaltung und auch die Zucht
kann, wenn verstndig betrieben, einen lohnenden Ueberschu bringen;
dies gilt namentlich von der Zucht des Wellensittichs.

Hlt man nun Sittiche und Zwergpapageien entweder im Kfig, in der
Voliere oder der Vogelstube, immer und zu jeder Zeit wird man an den
buntfarbigen Papageichen und ihrem munteren Treiben Gefallen finden.

Die Zeit der Brutperiode ist, wenn man das Glck hat ein gutes
zuchtfhiges Paar zu besitzen, die interessanteste, weil sie der
Abwechselung so viele bietet. Zunchst das Aussuchen einer passenden
Nistgelegenheit, dann die Herstellung desselben, nun das Benehmen der
sich zrtlich liebenden Vgel, dann das Gelege und die Aufopferung mit
welchem das Mnnchen sein Weibchen fttert und endlich die ausgekommenen
jungen Vgel; fliegen diese erst aus und beginnen selbststndig zu
werden, so ist die Freude gewi keine geringe.

Was die Haltung kleiner Papageien noch interessanter macht, ist da
einige ungemein zahm werden und auch wenige Worte sprechen lernen. So
sahen wir noch krzlich einen sehr zahmen Mnchsittich, der ohne weiters
auf den vorgehaltenen Finger stieg und sich so apart liebenswrdig
benahm, da es eine wahre Freude war, dabei gab er angenehm zwitschernde
Tne von sich und auch wohl Worte, die inde schwer verstndlich waren.

Befat man sich eingehend mit den Sittichen und Zwergpapageien, hegt und
pflegt sie, so werden sie so zutraulich wie kein anderer Vogel; ja, im
Kfige gehalten, veranlassen sie den Pfleger immerzu, sich mit ihnen zu
beschftigen.

Da die meisten dieser Vgel verhltnimig niedrig im Preise stehen, so
ist selbst der unbemittelte Vogelfreund in der Lage, sich den Genu,
welchen die schnen Vgel in der Gefangenschaft gewhren zu gestatten
und darauf mchten wir speciell durch diese kleine Arbeit hinwirken.




Behandlung und Pflege.


Gewhnlich hlt man Sittiche, wenigstens die kleineren, und
Zwergpapageien paarweise, da sie so besser ausdauern und bei geeigneter
Einrichtung auch zur Fortpflanzung schreiten. Als Aufenthalt giebt man
ihnen einen gerumigen Kfig, eine groe geschtzte Voliere im Freien
oder die Vogelstube, letztere gewhren den Vorzug, da man mehrere Paare
der verschiedensten Sittiche &c. zusammen halten kann. Im Kfig gewhnen
sie sich leichter an den Pfleger und werden auch zahmer wie in der
Voliere oder der Vogelstube. In diesem hlt es schwer, weil sie sich der
Beobachtung mehr entziehen und auch die unmittelbare Nhe ihres Pflegers
meiden. Setzt man aber im Kfig zahm gewordene Sittiche &c. in die
Vogelstube, so behalten sie auch in dieser meist ihr zutrauliches Wesen,
kommen auch wohl auf Schulter oder Hand geflogen und nehmen gereichte
Leckerbissen ohne Scheu aus der Hand an.

Im Allgemeinen ist die Pflege wenig zeitraubend, sofern man fr
Reinlichkeit sorgt, sie vor Klte und Zugluft schtzt und ihnen gutes
Futter und was sonst nothwendig ist, regelmig reicht.

Pltzliches Erschrecken, hastiges Angreifen, herumjagen und dergl.
knnen die Sittiche &c. nicht ertragen und es ist absolut nthig, da
man ihnen mit Ruhe und Vorsicht naht und beim Reinigen der Kfige &c.
sie mglichst wenig strt. Gut gepflegte Sittiche &c. empfangen ihren
Pfleger mit frhlichem Gezwitscher oder einem selten lstig werdenden
Geschrei, zeigen sich wenig ngstlich und vergngen fortwhrend durch
anmuthiges Gebahren.

Luft und Licht mu auch ihnen wie jedem andern Thier in der
Gefangenschaft zugnglich sein, damit sie sich wohl befinden und
gedeihen.




Ftterung.


Das Futter fr Sittiche und Zwergpapageien besteht aus einfachen
Smereien, meist Hirse, Kolbenhirse, Kanarien- oder Spitzsamen,
geschlter Hafer, Hanf, aber diesen nur mig und bei den greren
Sittichen auch wohl kleiner Mais (Perlmais). Auerdem lieben sie Obst,
namentlich Beeren und unsere Sittiche verzehren mit Vorliebe das ganze
Jahr die Beeren der Eberesche sowohl frisch wie getrocknet.

Halbreifer Hafer in Aehren, ebenso Grassmereien am Halm sind besondere
Leckerbissen, dabei gebe man ihnen Zweige wovon Weidenzweige mit Knospen
und Blttern bevorzugt werden. An diesen wird fleiig herumgeknabbert,
zarte Knospen und Blttchen verzehrt und das Holz entrindet; immerhin
giebt ihnen dieses nebenbei eine angenehme Beschftigung und erwnschte
Zerstreuung.

Whrend der Brutzeit gebe man den Brutvgeln frische Ameiseneier und
Eierbrod damit sie bei Kraft bleiben und was besonders gern bei Aufzucht
der Jungen genommen wird. Dagegen vermeide man Zucker, Backwerk, Salat
und Kohl, namentlich letztere sind eher schdlich als ntzlich.

Am richtigsten bleibt immer ein Gemisch von Smereien, wie wir es bei
den einzelnen Vgeln angeben. Noch sei erwhnt, da man denselben eine
Sepiaschale in den Kfig oder deren mehrere in die Vogelstube hngt,
auch Mauerkalk hineinlegt, dessen sie whrend der Brutperiode zur
Bildung der Eierschalen bedrfen.

Das Trinkwasser mu stets abgestanden aber rein sein, zu kaltes ist
schdlich und verursacht Krankheiten.

Im Uebrigen ist die Ftterung wie aus Vorstehendem zu ersehen eine
einfache, leichte und wenig kostspielige, nur trage man dafr Sorge, da
die Smereien rein und bester Qualitt sind, denn schlechtes Futter
benimmt dem Vogel die Frelust und lt ihn abmagern.




_Zucht._


Beabsichtigt man zu zchten, so mu man zunchst dafr Sorge tragen, da
man von einem zuverlssigen Hndler oder Zchter krftige, gesunde und
nicht zu alte Zuchtpaare bezieht und bevor man sie in die Vogelstube
oder Voliere einsetzt, zunchst in einem gerumigen Kfig eingewhnt, in
welchem sie unter gnstigen Verhltnissen auch zur Brut schreiten.

Der sicherste Beweis der Paarung ist, wenn die Vgel die
Nestgelegenheiten untersuchen. Als solche eignen sich am besten die
verschiedenen Holznistkasten mit Sitzstange und Einschlupfloch. Verweilt
einer des Paares fter und lngere Zeit in dem Kasten oder wechseln sich
beide hierin ab, so darf man sicher sein, falls keine Strungen
eintreten, da sie zur Brut schreiten. Man lasse sie ganz ungestrt,
denn die Erfahrung hat gelehrt, da sie oft bei der geringsten
Beunruhigung Nest, Gelege etc. verlassen und dann lange keine Anstalten
zu einer weiteren Brut unternehmen.

Im Nistkasten, dessen Boden muldenfrmig vertieft sein mu, ist weiter
nichts anzubringen als wie eine Schicht von Sgespnen und diese auch
nur einige Millimeter hoch; weiteres Nistmaterial brauchen sie nicht,
hchstens der Mnchsittich, der allein freistehende Nester aus dnnen
Reisern baut, mu diese in gengender Menge haben.

Nach einiger Zeit wird das Prchen merkwrdig ruhig, man sieht das
Weibchen seltener vor dem Nest, und auf der Sitzstange hlt das Mnnchen
treulich Wacht, versorgt die Brterin reichlich mit Futter und sucht
jede Strung fern zu halten. Manche Mnnchen sind whrend dieser Zeit
wenig umgnglich und sogar boshaft und bissig.

Die Neugierde mu man zgeln, denn die Nester drfen nicht nachgesehen
werden, es sei denn da es ein nach auen hngendes Nest am Kfig ist;
doch auch dies mu mit uerster Vorsicht geschehen, wenn man nicht
will, da das Weibchen sein Nest verlt. Die Eier der kleinen Papageien
haben alle eine weie Farbe und die der verschiedensten Arten gleichen
sich in Form und Farbe mehr oder weniger.

Etwa in der vierten Woche wird bei einem gut bebrteten Gelege eine
wesentliche Aenderung eintreten. Das Mnnchen wird unruhiger, fliegt
fortwhrend zum Futternapf, fllt den Kropf und kehrt schleunigst zum
Nest zurck. Bei aufmerksamem Lauschen hrt man leises Pipsen oder
Gezwitscher; die Jungen sind ausgekommen -- aber auch jetzt noch und bis
zum Ausfliegen derselben Geduld und mglichste Ruhe. Erst wenn die
Jungen am Flugloch erscheinen und um Futter betteln, kann man vorsichtig
den Deckel des Kastens lften und nachschauen, denn nun ist die Zeit
gekommen wo die Jungen bald das Nest verlassen werden. Dies ist fr den
Vogelfreund der interessanteste Theil der Brutperiode, sieht er doch
seine Mhe und Sorgfalt belohnt und kann sich nun an dem beginnenden
Familienleben ergtzen.

Sobald die Jungen das Nest verlassen, mu immer reichlich Futter bereit
stehen, da sie bald selbst zur Aufnahme desselben bergehen. Alle
tieferen Gefe mit Wasser sind zu vermeiden, damit die Vgelchen nicht
ersaufen, hchstens kleine flache Schssel oder besser noch pneumatische
Trinkgefe, um somit jegliche Gefahr zu beseitigen. Auch eignen sich
flache Schsseln besser zum Baden der Vgel.




_Vogelstube._


Gerumige Kfige, ebenso Zuchtkfige wie auch die verschiedenen
Nistkasten fhren jede bessere Vogelhandlung, und drfte deren
Beschreibung berflssig sein. Volieren werden meist nach einer
Zeichnung angefertigt und richtet sich deren Herstellung nach Raum, Lage
und Mittel, dagegen soll die Beschreibung einer einzurichtenden
Vogelstube hier kurz folgen.

Zu einer Vogelstube eignet sich jedes Zimmer; die beste Lage ist nach
Sden oder Sdwesten, denn Sonne und Licht mu einfallen um den Raum zu
erhellen und zu erwrmen. Die Fenster mssen von auen mit engem
Drahtgeflecht verschlossen sein, damit dieselben bei gutem Wetter
geffnet werden knnen. Je nach der Gre des Raumes und der Zahl der zu
haltenden Vgel, kann man die Vogelstube in Abtheilungen einrichten und
dies erzielt man leicht und ohne groe Kosten durch Rahmengestelle von
Holzlatten, die mit engem Drahtgeflecht berzogen werden. Auf diese
Weise lassen sich leicht Absperrungen und besondere Brutrume
herstellen. Die Wnde der Vogelstube drfen weder in Oelfarbe gestrichen
noch mit Tapete berzogen sein; am besten ist glatter Mrtelverputz und
gekalkte Wnde. Den Fuboden mu man so herrichten, da er nicht zu kalt
ist und mit einer Lage Flu- oder Bachsand versehen, zudem fter
reinigen um dem Ungeziefer die Gelegenheit zu nehmen, sich einnisten zu
knnen. Auch die Holzlatten der Rahmengestelle drfen nicht mit Oelfarbe
gestrichen sein, weil Papageien diese benagen und bleihaltige Farben zu
Vergiftungen und schmerzlichem Tode fhren.

Das Innere der Vogelstube mu man entsprechend ausstaffiren und zwar
durch hohle Baumstmme, Grottensteine, Aesten die man allenthalben
annagelt, in Tpfen oder Kbel stehende Strucher, Pflanzen &c., weiter
durch aufzuhngende Nistkasten in gengender Zahl.

In der Mitte der Vogelstube ist ein kleines flaches Wasserbassin
anzubringen und kann man dies noch zu einem Springbrunnen herrichten,
desto schner wird sich das Ganze machen. Als Trinkgefe nehme man die
pneumatischen, weil sich in diesen das Wasser lnger frisch und auch
sauber erhlt; auch die Fregeschirre sollten gegen Beschmutzung
geschtzt sein, und es giebt deren viele die zweckentsprechend
konstruirt sind. Oeftere Lftung -- im Sommer -- tglich mu
stattfinden, um die verdorbene Luft durch frische zu ersetzen, wie denn
auch peinlichste Reinlichkeit in der Vogelstube herrschen sollte.




_Sittiche._


=Der Wellensittich.= (~Psittacus undulatus.~) Unter den Sittichen ist
der Wellensittich einer der bekanntesten und verbreitesten in der
Vogelliebhaberei, und seine Zucht ist ebenso dankbar wie lohnend.

Seine Heimath ist Australien, woselbst er in ungeheuren Schaaren zur
Brutzeit die grasreichen Ebenen aufsucht und wenn diese nicht mehr
gengend Nahrung bieten, nordwrts zieht. Die Smereien der
verschiedenen Grasarten namentlich das Knguruhgras bilden seine
bevorzugte Nahrung. Die Nester werden in hohlen Bumen, in Baumlchern
und selbst in Hhlungen des Wurzelstockes von Bumen angelegt. Das Nest
selbst ist kunstlos, hchstens wird als Unterlage etwas Holzmull benutzt
auf welchen die einfarbigen weien Eier gelegt werden. Die Bebrtung
dauert 18 Tage, seltener mehr und die Jungen bleiben 8 Tage blind. Nach
dieser Zeit sprossen die Federn resp. Kiele hervor und die Nestlinge
verlassen erst mit vollstndiger Befiederung das Nest. Die Brutzeit
fllt bei uns gewhnlich in die Wintermonate, meist Dezember. Hchst
anmuthig ist das Benehmen eines Prchens Wellensittiche im Kfige oder
auch in der Vogelstube besonders zur Brutzeit. Emsig an den Stben des
Kfigs oder in den angebrachten Aesten herumkletternd und nagend, hurtig
ber den Boden hinlaufend, gewandt zwischen den Aesten und dem Gebsch
hindurch fliegend, immer beweglich, gegenseitig schnbelnd und
liebkosend, bietet ein Paar dieser kleinen Sittiche das Bild der steten
Unruhe und Beweglichkeit. Im allgemeinen vertrglich wird der Friede nur
dann gestrt, wenn berzhlige Weibchen die Hecke ober Vogelstube
bewohnen. Dann beginnt ein Verfolgen und Befehden mit solcher
Hartnckigkeit und Ausdauer, wie man sie den sonst so liebenswrdigen
Vgeln nicht zutrauen sollte. Dagegen werden die Mnnchen in Ueberzahl
selten zum Verhngni, im Gegentheil, sie suchen sich durch Auffttern
der noch nicht flggen und bereits ausfliegenden Jungen ntzlich zu
machen.

In der Gefangenschaft bietet man dem Wellensittich knstliche
Niststtten, sog. Nistksten mit Schlupfloch, dessen Boden eine seichte
Vertiefung hat. Nothwendig ist es inde, da man mehr aufhngt wie Paare
vorhanden sind, damit die Vgel sich nach Belieben eine Brutsttte
whlen knnen. Eines besonderen Nistmaterials bedarf es nicht, hchstens
da man den Boden des Nestes einige Millimeter hoch mit Sgespne
bedeckt. Die so hergestellten Nester werden von den Sittichen aufs
eifrigste untersucht und endlich auch bezogen. Das Gelege besteht in der
Regel aus 4-6 Eier seltener mehr, die vom Weibchen bebrtet werden.
Dieses verlt nur zur Reinigung das Nest und wird whrend der
Brutperiode vom Mnnchen aufs sorgsamste gefttert; diese Ftterung
dauert auch noch fort, wenn die Eier ausgefallen sind, und das zrtliche
Mnnchen versorgt jetzt auch noch die Ftterung der Jungen. Diese sind
in den ersten Tagen recht unansehnlich, plump und nackt, bedecken sich
dann mit gelbweiem Flaum, aus dem nach 8-10 Tagen die ersten Kiele
sprossen. Im weiteren Verlauf der Befiederung zeigen sich dann zunchst
die gelben Spitzen der Schwungfedern bis nach etwa 30 Tagen das
Federkleid ziemlich ausgebildet erscheint und der Vogel das Nest
verlt. Die jungen, bereits vollstndig ausgefiederten Wellensittiche
sind von den Alten leicht zu unterscheiden; whrend bei Letzteren die
Stirn reingelb ist, zieht sich bei den Jungen die schwarze
Strichelzeichnung bis zum Schnabel hin, auch ist das Federkleid im
Ganzen mattfarbiger.

Sobald die Jungen selbstndig sind, mssen sie von den Brutpaaren
getrennt werden, da diese oft noch zur zweiten und dritten Brut
schreiten und die erst ausgekommenen Jungen nur Anla zu Strungen geben
wrden. Diese sind mit 9 Monaten bereits fortpflanzungsfhig.

In der Gefangenschaft fttert man den Wellensittich mit Hirse und
Kanariensamen je zur Hlfte und mit geschltem Hafer; letzterer leistet
zur Brutzeit gute Dienste. Als Leckerei ist in der Reife stehender Hafer
auf dem Halm, dann Baumzweige, von welchen Weiden bevorzugt werden,
etwas kalkhaltige Stoffe z. B. Sepiaschalen zu reichen. Zu vermeiden ist
Hanf, hchstens in ganz geringer Quantitt fr entkrftete Vgel, Salat,
alle Kohlarten &c. Die Nahrung ist einfach und der Wellensittich
befindet sich dabei wohl.

Alles hier in Bezug auf Haltung angegebene ist auch fr die brigen
Sittiche magebend.

Die Stimme des Wellensittich ist ein angenehm zwitschernder Gesang, der
niemals lstig wird; einzelne Exemplare lernen wohl auch einige Worte
sprechen.

Ausgefrbte Mnnchen sind an Stirn, Oberkopf vom Schnabel an bis zur
Mitte des Kopfes, an Wangen und Kinn hochgelb, auf der Mitte der Wangen
einige Federchen prachtvoll hellblau wie Punkte aussehend und an den
beiden Wangenseiten nach unten zu zwei hnliche ovale schwarze
Fleckchen. Vom Oberkopf abwrts ber Rcken, Schulter und Flgel
grnlichgelb, fein schwarz quer gewellt, auf den Schultern und den
Flgeln ist die schwarze Zeichnung halbkreisfrmig. Die Schwungfedern
sind schwrzlich, hellgelb gesumt. Die Unterseite des Krpers, Brzel
und Hinterleib hellgrasgrn, die zwei mittelsten verlngerten
Schwanzfedern dunkelblau, die brigen Schwanzfedern grnblau mit
breitem, gelbem Mittelfleck. Schnabel grnlich horngrau, Wachshaut
lebhaft dunkelblau glnzend, Fe blulich-grau mit schwarzen Ngeln.
Das Weibchen ist ein wenig kleiner sonst gleich gefrbt wie das
Mnnchen, nur sind die blauen Wangen und schwarzen Bartflecken kleiner
und weniger grell von Farbe; auch ist die Wachshaut des Schnabels mehr
grau.

Abnorme Frbungen sind ganz gelbe und gelblichweie Wellensittiche.

=Der rothschultrige Schnsittich.= (~Psittacus pulchellus.~) Ein
hbscher, farbenprchtiger Sittich auch Trkisin genannt und aus
Australien stammend. Ein etwas trger, mrrischer Vogel, der erst mit
Eintritt der Dmmerung etwas an Leben gewinnt und dann emsig in seinem
Kfig herumklettert. Im allgemeinen wird dieser Vogel als wenig
widerstandsfhig angesehen und dies mag auch bei den meisten frisch
eingefhrten Vgeln, die durch ungeeignete Ernhrung heruntergekommen
sind, der Fall sein. Nach eigenen Beobachtungen hlt sich aber dieser
Sittich einmal akklimatisirt bei entsprechender Pflege jahrelang und wir
haben selbst im Winter in ungeheiztem Zimmer ein Paar ohne Schaden
durchgebracht. Dieses Paar schritt auch zur Brut, brachte aber das
Gelege nicht durch.

Der Schnsittich ist ein reizend gefrbter Vogel. Oberkrper dunkelgrn,
Unterkrper lebhaft goldgelb, Gesicht rings um die Augen und Stirn
himmelblau, grner Zgelstreif, Schulterfleck tiefroth, Oberflgel
hellblau, untere Flgeldecken dunkelblau ebenso die Schwingen, die
unterseits schwrzlich sind. Schnabel schwarz-grau, Fe rthlich-grau,
Auge dunkel. Bei lteren Mnnchen zeigt sich am Bauch ein rthlicher
Fleck. Das Weibchen ist weniger lebhaft gefrbt, sieht im Ganzen
dsterer aus; das Grn auf dem Rcken zieht ins graue ber, die
Abzeichen an Stirn und Flgel sind matter und schmler und es fehlt der
Schulter- und Bauchfleck. Futter wie Wellensittich.

=Der Alexandersittich= (~Psittacus torquatus~) in der Gre einer
Haustaube, ist ziemlich hufig und unter den Sittichen wohl der
begabteste, da er am ehesten und leichtesten Worte nachsprechen lernt.
Vor Jahren besaen wir einen Alexandersittich der ausnahmsweise zahm
war, mehrere Worte sprach und einige kurze Stze wie: Guten Morgen
Papa &c. zusammenbrachte. Infolge seiner leichten Zhmbarkeit, nicht
minder durch sein zutrauliches Wesen und seine Aufmerksamkeit wrde er,
fiel nicht sein beraus unertrgliches Geschrei zu seinem Ungunsten in
die Wagschale, einer der beliebtesten Sittiche sein, die auch einzeln im
Kfig oder auf dem Stnder gehalten werden knnen.

Die Heimath des Alexandersittich ist Afrika und Asien, woselbst er oft
in ungeheuren Schaaren die Felder heimsucht. Er nistet in hohlen Bumen,
Erdlchern und selbst in der Nhe menschlicher Wohnungen, in
Mauerlchern &c. In der Gefangenschaft zchtet er unter gnstigen
Verhltnissen mit Erfolg.

Futter vorwiegend Kanariensamen und Hanf mit etwas weier Hirse und
ungeschltem Hafer; auch kleiner Mais und mit Vorliebe se Frchte.

Das Gesammtgefieder ist grasgrn, auf Rcken und Flgel dunkler und
unterseits gelblicher. Ein schwarzer, sich zu einem Kinnbart
herabziehender Backenstreif grenzt an das rosarothe Halsband, das am
Hinterkopf ins hell lila-blau bergeht. Der Schnabel ist karminroth, die
Fe rthlich-grau. Das Weibchen ist einfach grn und nur im Alter wird
bei ihm ein dunkelgrnes Halsband sichtbar.

=Der Pflaumenkopfsittich= (~Psittacus cyanocephalus~) ein hbscher und
etwas kleinerer Sittich wie der Vorige und nicht so lstig durch
unangenehmes Schreien, wird aber gleich diesem zahm und sehr zutraulich.
Heimath das indische Festland und Ceylon. Auch der Pflaumenkopfsittich
hat bereits mehrmals in der Gefangenschaft erfolgreich gebrtet. Futter
wie bei dem Vorigen.

Der Kopf ist purpurroth, nach dem Hinterkopf zu pflaumenblau schillernd;
die Kopfzeichnung wird von der grnen Gesammtfarbe des Vogels durch ein
schwarzes Halsband und Bartstreif, welches sich bis zum Unterschnabel
hinzieht, getrennt. Auerdem ziert den Nacken noch ein hellblau-grnes
Band. Schulterfleck roth-braun, das brige Gefieder mit Einschlu des in
eine lange Spitze endigenden Schwanzes grasgrn. Oberschnabel
gelblich-wei, Unterschnabel schwrzlich und Auge perlwei. Das Weibchen
ist unscheinbar gefrbt; einfarbig grn mit aschblulich angehauchtem
Kopf und breitem grnem Halsband. Gre wie die einer Drossel.

Man unterscheidet noch den =rosenrothkpfigen Edelsittich= (~Psittacus
rosiceps~), bei welchem der Kopf mehr fahl rosa-roth ist und das grne
Nackenband fehlt.

=Der Keilschwanz-= oder =Kaktussittich= (~Psittacus cactorum~) in der
Gre dem Vorigen gleichkommend, stammt aus Brasilien, wo er sich
besonders in den mit hohem Kaktus bestandenen Gegenden in groen Flgen
aufhlt und an den saftigen Frchten der Kakteen und den Beeren
niedriger Strucher gtlich thut. Auch dieser Sittich wird bei guter
Behandlung zahm und zutraulich und lernt manchmal einige Worte sprechen.

Stirn und Oberkopf brunlich, Zgel, Wangen und Ohrgegend lebhaft grn,
Kehle, Halsseiten wie der obere Bauchtheil olivengrnlich ins braune
berspielend; Unterbrust und Bauch hochgelb, alles brige Gefieder grn
und der Schnabel weilich horngrau. Futter wie beim Alexandersittich.

=Der Nymphensittich= (~Psittacus Novae-Hollandaise~) einer der
anmuthigsten und trotz seiner einfachen Frbung einer der schnsten
Sittiche. Im Innern Australiens vorkommend, vereinigen sich zu groen
Schaaren an den Trnkpltzen, laufen emsig nach Nahrung suchend auf dem
Boden umher, fliegen aufgescheucht durch das geringste Gerusch auf die
nchsten hochstehenden Bume, um bald wieder nach eingetretener Ruhe dem
Futtersuchen nachzugehen. In seiner Heimath nistet er immer in der Nhe
von Gewsser und lt whrend des Fluges sein durchdringendes Geschrei
ertnen. Die Nistzeit beginnt dorten in den Monaten Februar und Mrz;
sie brten, und zwar im Gegensatz zu anderen Sittichen das Gelege,
gewhnlich in 4-6 Eier bestehend, gemeinschaftlich aus, wie auch die
Aufzucht seitens der Alten getheilt wird. Doch fllt dem Mnnchen hier
der Hauptantheil zu.

In der Gefangenschaft beginnen sie oft bereits im September zur Brut zu
schreiten und meist ist diese erfolgreich. Der Nymphensittich wird bei
pfleglicher Behandlung zahm und zutraulich und ist sonst ein ruhiger
Vogel, der oft stundenlang auf einer Stelle hockt; gerth er dann in
Bewegung, so klettert er behend von seiner Stange herunter und trippelt
mit hocherhobenem Kopf, angenehm pfeifende Tne von sich gebend, in
seinem Kfig umher.

Kenntlich durch den auffallend hohen, spitzen Federbusch ist dieser wie
das Gesicht schwefelgelb, letzteres mit rothem, an dem ueren Rande
schwachverlaufendem Backenfleck geziert, die dem Gesicht etwas keckes
doch anmuthiges verleiht. Augen schwarz mit hellgrauem Augenring.
Schnabel schwarz-grau und Fe grau-rthlich. Das brige Gefieder ist
hell aschgrau mit breiter, weier Flgelbinde, Schwingen dunkler
schwrzlich-grau. Das Weibchen ist fast gleich gefrbt, doch ist die
Haube mehr gelblich-grau, auch das Gesicht und der Wangenfleck
erscheinen schmutziger. Gre die einer kleinen Taube. Futter wie der
Alexandersittich.

  =Der Blumenau-= oder =Grassittich= (~Psittacus tirica~) ein
  einfarbiger, grner, aber uerst munterer und lebhafter Sittich mit
  schriller, gellender Stimme, der sich ber ganz Brasilien oft in
  erheblich groen Schaaren verbreitet.

  Im Kfig oder in der Vogelstube zeichnet er sich durch seine
  Zerstrungswuth aus; mit Beharrlichkeit benagt er alles erreichbare
  Holz, ja selbst in unserer Vogelstube den Mrtel bis auf die Steine.
  Sie gewhnen sich leicht an den Pfleger und werden leidlich zahm.

  Sein Gefieder ist einfarbig grasgrn, auf dem Rcken dunkler und der
  Unterseite heller gefrbt und nur in den Flgeln zeigt sich wenig
  blau. Das Weibchen ist etwas dsterer gefrbt. Schnabel hell
  rthlich, Wachshaut wei-grau, Augen braun, Fe schmutzig
  fleischfarben.

  =Der Mnchsittich.= (~Psittacus monachus.~) Ein einfach gefrbter
  Sittich, bekannt als arger Schreier. Trotzdem er im allgemeinen nicht
  besonders liebenswrdig ist, werden doch einzelne Exemplare sehr
  zutraulich und zahm.

  =Der Mnch-= oder =Quker-Sittich= kommt in Sdamerika ziemlich
  hufig vor, vereinigt sich oft zu groen Flgen und wird dann den
  Plantagen durch seine Verwstungen uerst schdlich. Er ist der
  einzige Sittich der ein freistehendes Nest baut. Dasselbe wird meist
  gemeinschaftlich angelegt und bezogen, besteht aus Reisern &c. und
  hat eine kugelige Form; das Einschlupfloch wird seitlich angebracht.
  Das Gelege besteht aus 3-4 weilichen Eiern. Der Mnchsittich brtet
  auch in der Gefangenschaft und ist ziemlich hart und ausdauernd.
  Futter wie der Alexandersittich.

  Kopf, Vorderhals und Brust sind perlgrau, jede Feder mit etwas
  dunklerem Endsaum, Oberseite grasgrn, Mantel dunkel grn-brunlich.
  Unterbauch, Schenkel und untere Schwanzdeckfedern gelblich-grn,
  Schnabel hellgrau und Fe brunlich-grau.

  =Der Goldstirn-= oder =Halbmond-Sittich= (~Psittacus aureus~) einer
  der gemeinsten Sittiche Sdamerika's. Anmuthiger und sanfter Vogel,
  der einzeln im Kfig gehalten sehr zahm und zutraulich wird; auch
  wohl einige Worte sprechen lernt. Er fllt weniger wie der Vorige
  durch Schreien lstig, obschon er wie alle Papageien von seiner
  Stimme zuweilen unangenehmen Gebrauch macht.

  Seit zwei Jahren besitzen wir ein Paar Goldstirnsittiche, die in
  einer groen Voliere mit gengend Nistgelegenheiten untergebracht
  sind, ohne da sie bis jetzt Anstalt zu einer Brut gemacht haben.
  Dagegen haben sie sich als uerst widerstandsfhig erwiesen, da sie
  den verflossenen strengen Winter in ungeheiztem Raum zubringen
  muten, ohne irgend Schaden zu nehmen. Futter wie der
  Alexandersittich.

  Der Goldstirnsittich hat an Stirn und Vorderkopf eine halbmondfrmige
  orangegelbe Zeichnung und ein gleichfarbiger Ring zieht sich um's
  Auge; der Oberkopf ist blau-grn, die Oberseite des Krpers dunkel
  grasgrn, Wangen und Hals bis herunter zur Brust blulich-gelb, Brust
  und Bauch licht orangegelb. Schnabel schwarz und Fe
  schwrzlich-grau. Das Weibchen ist wenig kleiner und die
  Kopfzeichnung matter, sonst ist es schwer vom Mnnchen zu
  unterscheiden.

  =Der Nanday-Sittich= (~Psittacus nanday~) in Paraguay heimisch.
  Dieser Sittich wird sehr zahm und besonders gegen seines Gleichen
  uerst zrtlich und vertrglich. Ihr Benehmen ist ein drolliges, da
  sie immerfort in Bewegung sind; knixend, hpfend, die Federn
  strubend tanzen sie auf der Sitzstange ihres Kfigs umher und wenn
  sie auch schreien, so ist ihr Geschrei doch nicht so durchdringend
  wie bei manchen andern Sittichen. Er hat die Gre des
  Goldstirnsittich, erscheint aber etwas schlanker. Futter wie der
  Vorige.

  Stirn, Oberkopf und Wangen schwarz, nach dem Hinterkopf zu
  dunkelbraun, Oberseite grasgrn, am Brzel gelblicher, Kehle und
  Oberkopf blulich-grn, Bauch und Hintertheil gelb-grn, Schenkel
  scharlachroth, Flgel dunkelgrn, Schwingen indigoblau ebenso die
  Schwanzfedern; Schnabel schwrzlich-grau und Fe brunlich-grau.

  =Der Jenday-Sittich= (~Psittacus jendaya~) ist in Sdamerika
  vornehmlich in Brasilien zu Hause. Einer der angenehmsten Sittiche
  die auch besonders durch ihre Farbenpracht sehr geschtzt sind. Er
  lt sich leicht zhmen und ist dann einer der zutraulichsten
  Kfigvgel. Futter wie der Alexandersittich.

  Kopf, Hals und Brust sind orangegelb, an den Seiten, der Bauch und
  Hintertheil hyazintroth, ein ebenso gefrbter Fleck befindet sich an
  den unterseitigen Flgeldecken; der Rcken, die Flgel und der
  Schwanz sind schn gelblich-grn. Schnabel schwarz, Fe grau. Die
  Frbung ist je nach Alter ziemlichem Wechsel unterworfen.

  =Der Rosella-= oder =Buntsittich= (~Psittacus eximus~) ein
  australischer Vogel und wohl der farbenprchtigste Sittich berhaupt.
  In seinen Eigenschaften unterscheidet er sich nicht wesentlich von
  seinen Verwandten; obschon im allgemeinen ein zugnglicher Vogel, der
  wenn auch nicht anhaltend, so doch zuweilen sein unangenehmes
  Geschrei ertnen lt und gegen andere Sittiche wenig vertrglich
  erscheint, wird er doch bei pfleglicher Behandlung sehr zahm, lernt
  aber selten einige Worte sprechen. Auch der Rosella-Sittich nistet in
  der Gefangenschaft mit Erfolg. Futter wie bei den Vorigen.

  Kopf, Hals und Brust hoch karminroth, ebenso die unteren
  Schwanzdecken; Wangen und Kehle wei. Oberrcken und Mantelschwanz
  breit gelb gesumt, Schwingen und Flgeldecken blau, ebenso der
  Schwanz. Bauch und Brzel grn, Schnabel wei-gelblich-grn, der
  Oberschnabel am Grunde dunkel horngrau, Fe graubraun mit schwarzen
  Krallen. Hat etwa die Gre einer Dohle.

  Vorstehend sind nur die gangbarsten Sittiche wie sie der Handel meist
  bringt, angefhrt; es kommen jedoch noch eine Menge anderer Sittiche,
  wenn auch nur vereinzelt, auf den Markt, die hier anzufhren, wegen
  des beschrnkten Raumes nicht angeht.




Zwergpapageien.


=Zwergpapagei mit orange-rosenrothem Gesicht= oder =rothkpfiger
Inseperable= (~Psittacus pularius~) ist ein Afrikaner und obwohl im
Sden vorkommend, so doch auch hufig im Westen Afrikas anzutreffen. Der
Rosenpapagei wie er gewhnlich genannt wird, ist wohl der schnste
Zwergpapagei, dabei von ungemein liebenswrdigem Benehmen, so da er
selten durch sein Geschrei strend wird. Er hat die Gre eines
Sperlings, klettert vorzglich ist besonders zuthunlich untereinander
und ein Prchen Rosenpapageien, bieten in ihrer Eintracht, ihren
Liebkosungen und dergl. ein Bild ungestrten Familienglcks.

Auch dieser kleine Papagei schreitet im Kfig oder in der Vogelstube zur
Fortpflanzung und die Niststoffe tragen sie auf eine eigne Art zu Neste.
Das Weibchen steckt die zersplissenen Holzspne zwischen die Federn des
Rckens und trgt dieselben so zum Nestbau. Der Rosenpapagei ist nicht
weichlich, sogar gut ausdauernd und daher fr den Kfig sehr zu
empfehlen. Futter: Senegalhirse und Kolbenhirse.

Stirn scharlachroth, Wange und Hals rosenroth, Brzel obere
Schwanzdecken himmelblau, Schwanzfedern am Grunde roth, mit folgender
grner, schwarzer und blulicher Querbinde; das brige Gefieder
grasgrn, unterseits etwas heller. Schnabel gelblich wei-grau und Fe
blulich-grau.

=Der graukpfige Zwergpapagei= (~Psittacus canus~) kommt auf Madagaskar
vor und ist auf dem Vogelmarkt eine hufige Erscheinung. Sowohl im Kfig
wie in der Vogelstube sind es ausdauernde Vgel, die auch mit Erfolg
nisten, wenn die Einrichtung ihres Kfigs zweckentsprechend ist; am
besten gedeiht er in der Vogelstube aber es ist nthig, da diese an
einer Seite mit strauchartigen Pflanzen besetzt und ihm allein
angewiesen wird, da er sich nach unseren Erfahrungen, von anderen Arten
zu leicht stren lt und dann seine Brut vernachligt. Futter:
Kanariensamen und weie Hirse je zur Hlfte. Das Mnnchen ist grasgrn
mit grauem Kopf, das Weibchen einfach grn, Schnabel und Wachshaut
grau-wei, Fe grau mit schwarzen Krallen.

=Der Sperlingspapagei= (~Psittacus passerinus~) ist in Sdamerika
heimisch und sehr hufig. Es sind allerliebste muntere Vgel, die eifrig
an den Drhten ihres Kfigs oder in dem Strauchwerk der Vogelstube
herumklettern. Ihre Stimme wird nicht durch grelle Tne unangenehm, fast
knnte man dieselbe als melodischen wenn auch armen Gesang bezeichnen.
Sehr ausdauernd, schreiten leicht zur Fortpflanzung und meist mit
Erfolg. Futter wie beim Vorigen.

Die Gre ist die unseres Sperlings, doch erscheinen sie durch ihr
volles Gefieder etwas plumper. Farbe einfach saftig grn, welches
unterseits etwas heller ist, nur Brzel, Unterflgel und Flgelrnder
sind schn kobaltblau. Schnabel, Wachshaut und ebenso die Fe hellgrau.




 | bersicht aller im Text vorgenommenen nderungen in der Reihenfolge
 | ihres Auftretens. Es wird folgendes Format verwendet:
 | - die obere Zeile enthlt jeweils den Originaltextausschnitt
 | - darunter der gleiche Ausschnitt in der transkribierten Version
 |
 |
 | knnen die Sittiche &c. nicht ertragen uud es ist absolut nthig,
 | knnen die Sittiche &c. nicht ertragen und es ist absolut nthig,
 |
 | wie jedem andern Thier in der Gefangenfchaft zugnglich sein,
 | wie jedem andern Thier in der Gefangenschaft zugnglich sein,
 |
 | fllt den Kropf uud kehrt schleunigst zum Nest zurck.
 | fllt den Kropf und kehrt schleunigst zum Nest zurck.
 |
 | Die s=o= hergestellten Nester werden von den Sittichen
 | Die so hergestellten Nester werden von den Sittichen
 |
 | dann Banmzweige. von welchen Weiden bevorzugt werden,
 | dann Baumzweige, von welchen Weiden bevorzugt werden,
 |
 | hchstens in ganz geringer Qnantitt fr entkrftete Vgel,
 | hchstens in ganz geringer Quantitt fr entkrftete Vgel,
 |
 | Bartflecken kleiner nnd weniger grell von Farbe;
 | Bartflecken kleiner und weniger grell von Farbe;
 |
 | auch Trkisin geuannt und aus Australien stammend.
 | auch Trkisin genannt und aus Australien stammend.
 |
 | Da=s= Weibchen ist weniger lebhaft gefrbt,
 | Das Weibchen ist weniger lebhaft gefrbt,
 |
 | die Abzeichen an Stirn und Flgel sind matter nnd schmler
 | die Abzeichen an Stirn und Flgel sind matter und schmler
 |
 | ziemlich hufig nnd unter den Sittichen wohl der begabteste,
 | ziemlich hufig und unter den Sittichen wohl der begabteste,
 |
 | Auch der Pflaumenkopssittich hat bereits mehrmals
 | Auch der Pflaumenkopfsittich hat bereits mehrmals
 |
 | =Der Keilschwanz= oder =Kaktussittich=
 | =Der Keilschwanz-= oder =Kaktussittich=
 |
 | Wangen und Ohrgegend lehhaft grn,
 | Wangen und Ohrgegend lebhaft grn,
 |
 | sie brten, nnd zwar im Gegensatz zu anderen Sittichen
 | sie brten, und zwar im Gegensatz zu anderen Sittichen
 |
 | von seiner Stange herunter nnd trippelt
 | von seiner Stange herunter und trippelt
 |
 | =Der Blumenau= oder =Grassittich=
 | =Der Blumenau-= oder =Grassittich=
 |
 | werden doch einzelne Exemplare sehr zutraulich uud zahm.
 | werden doch einzelne Exemplare sehr zutraulich und zahm.
 |
 | =Der Goldstirn= oder =Halbmond-Sittich=
 | =Der Goldstirn-= oder =Halbmond-Sittich=
 |
 | Der Goldstirnstttich hat an Stirn nnd Vorderkopf
 | Der Goldstirnsittich hat an Stirn und Vorderkopf
 |
 | Schenkel scharlachrolh, Flgel dunkelgrn,
 | Schenkel scharlachroth, Flgel dunkelgrn,
 |
 | Schwingen und Flgeldeckcn blau, ebenso der Schwanz.
 | Schwingen und Flgeldecken blau, ebenso der Schwanz.
 |
 | tragen sie auf eine eigne Art z=u= Neste.
 | tragen sie auf eine eigne Art zu Neste.
 |
 | Stirn scharlachrot, Wange und Hals rosenroth,
 | Stirn scharlachroth, Wange und Hals rosenroth,
 |
 | das brige Geefider grasgrn, unterseits etwas heller.
 | das brige Gefieder grasgrn, unterseits etwas heller.
 |
 | Kanariensamen und weise Hirse je zur Hlfte.
 | Kanariensamen und weie Hirse je zur Hlfte.
 |
 | ist in Sdamerika heimisch uud sehr hufig.
 | ist in Sdamerika heimisch und sehr hufig.
 |
 | in dem Straucherk der Vogelstube herumklettern.
 | in dem Strauchwerk der Vogelstube herumklettern.






End of the Project Gutenberg EBook of Pflege und Zucht der Zwergpapageien
und Sittiche, by Jean Bungartz

*** END OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK PFLEGE UND ZUCHT ***

***** This file should be named 43191-8.txt or 43191-8.zip *****
This and all associated files of various formats will be found in:
        http://www.gutenberg.org/4/3/1/9/43191/

Produced by misoklau and the Online Distributed Proofreading
Team at http://www.pgdp.net


Updated editions will replace the previous one--the old editions
will be renamed.

Creating the works from public domain print editions means that no
one owns a United States copyright in these works, so the Foundation
(and you!) can copy and distribute it in the United States without
permission and without paying copyright royalties.  Special rules,
set forth in the General Terms of Use part of this license, apply to
copying and distributing Project Gutenberg-tm electronic works to
protect the PROJECT GUTENBERG-tm concept and trademark.  Project
Gutenberg is a registered trademark, and may not be used if you
charge for the eBooks, unless you receive specific permission.  If you
do not charge anything for copies of this eBook, complying with the
rules is very easy.  You may use this eBook for nearly any purpose
such as creation of derivative works, reports, performances and
research.  They may be modified and printed and given away--you may do
practically ANYTHING with public domain eBooks.  Redistribution is
subject to the trademark license, especially commercial
redistribution.



*** START: FULL LICENSE ***

THE FULL PROJECT GUTENBERG LICENSE
PLEASE READ THIS BEFORE YOU DISTRIBUTE OR USE THIS WORK

To protect the Project Gutenberg-tm mission of promoting the free
distribution of electronic works, by using or distributing this work
(or any other work associated in any way with the phrase "Project
Gutenberg"), you agree to comply with all the terms of the Full Project
Gutenberg-tm License available with this file or online at
  www.gutenberg.org/license.


Section 1.  General Terms of Use and Redistributing Project Gutenberg-tm
electronic works

1.A.  By reading or using any part of this Project Gutenberg-tm
electronic work, you indicate that you have read, understand, agree to
and accept all the terms of this license and intellectual property
(trademark/copyright) agreement.  If you do not agree to abide by all
the terms of this agreement, you must cease using and return or destroy
all copies of Project Gutenberg-tm electronic works in your possession.
If you paid a fee for obtaining a copy of or access to a Project
Gutenberg-tm electronic work and you do not agree to be bound by the
terms of this agreement, you may obtain a refund from the person or
entity to whom you paid the fee as set forth in paragraph 1.E.8.

1.B.  "Project Gutenberg" is a registered trademark.  It may only be
used on or associated in any way with an electronic work by people who
agree to be bound by the terms of this agreement.  There are a few
things that you can do with most Project Gutenberg-tm electronic works
even without complying with the full terms of this agreement.  See
paragraph 1.C below.  There are a lot of things you can do with Project
Gutenberg-tm electronic works if you follow the terms of this agreement
and help preserve free future access to Project Gutenberg-tm electronic
works.  See paragraph 1.E below.

1.C.  The Project Gutenberg Literary Archive Foundation ("the Foundation"
or PGLAF), owns a compilation copyright in the collection of Project
Gutenberg-tm electronic works.  Nearly all the individual works in the
collection are in the public domain in the United States.  If an
individual work is in the public domain in the United States and you are
located in the United States, we do not claim a right to prevent you from
copying, distributing, performing, displaying or creating derivative
works based on the work as long as all references to Project Gutenberg
are removed.  Of course, we hope that you will support the Project
Gutenberg-tm mission of promoting free access to electronic works by
freely sharing Project Gutenberg-tm works in compliance with the terms of
this agreement for keeping the Project Gutenberg-tm name associated with
the work.  You can easily comply with the terms of this agreement by
keeping this work in the same format with its attached full Project
Gutenberg-tm License when you share it without charge with others.

1.D.  The copyright laws of the place where you are located also govern
what you can do with this work.  Copyright laws in most countries are in
a constant state of change.  If you are outside the United States, check
the laws of your country in addition to the terms of this agreement
before downloading, copying, displaying, performing, distributing or
creating derivative works based on this work or any other Project
Gutenberg-tm work.  The Foundation makes no representations concerning
the copyright status of any work in any country outside the United
States.

1.E.  Unless you have removed all references to Project Gutenberg:

1.E.1.  The following sentence, with active links to, or other immediate
access to, the full Project Gutenberg-tm License must appear prominently
whenever any copy of a Project Gutenberg-tm work (any work on which the
phrase "Project Gutenberg" appears, or with which the phrase "Project
Gutenberg" is associated) is accessed, displayed, performed, viewed,
copied or distributed:

This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with
almost no restrictions whatsoever.  You may copy it, give it away or
re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included
with this eBook or online at www.gutenberg.org

1.E.2.  If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is derived
from the public domain (does not contain a notice indicating that it is
posted with permission of the copyright holder), the work can be copied
and distributed to anyone in the United States without paying any fees
or charges.  If you are redistributing or providing access to a work
with the phrase "Project Gutenberg" associated with or appearing on the
work, you must comply either with the requirements of paragraphs 1.E.1
through 1.E.7 or obtain permission for the use of the work and the
Project Gutenberg-tm trademark as set forth in paragraphs 1.E.8 or
1.E.9.

1.E.3.  If an individual Project Gutenberg-tm electronic work is posted
with the permission of the copyright holder, your use and distribution
must comply with both paragraphs 1.E.1 through 1.E.7 and any additional
terms imposed by the copyright holder.  Additional terms will be linked
to the Project Gutenberg-tm License for all works posted with the
permission of the copyright holder found at the beginning of this work.

1.E.4.  Do not unlink or detach or remove the full Project Gutenberg-tm
License terms from this work, or any files containing a part of this
work or any other work associated with Project Gutenberg-tm.

1.E.5.  Do not copy, display, perform, distribute or redistribute this
electronic work, or any part of this electronic work, without
prominently displaying the sentence set forth in paragraph 1.E.1 with
active links or immediate access to the full terms of the Project
Gutenberg-tm License.

1.E.6.  You may convert to and distribute this work in any binary,
compressed, marked up, nonproprietary or proprietary form, including any
word processing or hypertext form.  However, if you provide access to or
distribute copies of a Project Gutenberg-tm work in a format other than
"Plain Vanilla ASCII" or other format used in the official version
posted on the official Project Gutenberg-tm web site (www.gutenberg.org),
you must, at no additional cost, fee or expense to the user, provide a
copy, a means of exporting a copy, or a means of obtaining a copy upon
request, of the work in its original "Plain Vanilla ASCII" or other
form.  Any alternate format must include the full Project Gutenberg-tm
License as specified in paragraph 1.E.1.

1.E.7.  Do not charge a fee for access to, viewing, displaying,
performing, copying or distributing any Project Gutenberg-tm works
unless you comply with paragraph 1.E.8 or 1.E.9.

1.E.8.  You may charge a reasonable fee for copies of or providing
access to or distributing Project Gutenberg-tm electronic works provided
that

- You pay a royalty fee of 20% of the gross profits you derive from
     the use of Project Gutenberg-tm works calculated using the method
     you already use to calculate your applicable taxes.  The fee is
     owed to the owner of the Project Gutenberg-tm trademark, but he
     has agreed to donate royalties under this paragraph to the
     Project Gutenberg Literary Archive Foundation.  Royalty payments
     must be paid within 60 days following each date on which you
     prepare (or are legally required to prepare) your periodic tax
     returns.  Royalty payments should be clearly marked as such and
     sent to the Project Gutenberg Literary Archive Foundation at the
     address specified in Section 4, "Information about donations to
     the Project Gutenberg Literary Archive Foundation."

- You provide a full refund of any money paid by a user who notifies
     you in writing (or by e-mail) within 30 days of receipt that s/he
     does not agree to the terms of the full Project Gutenberg-tm
     License.  You must require such a user to return or
     destroy all copies of the works possessed in a physical medium
     and discontinue all use of and all access to other copies of
     Project Gutenberg-tm works.

- You provide, in accordance with paragraph 1.F.3, a full refund of any
     money paid for a work or a replacement copy, if a defect in the
     electronic work is discovered and reported to you within 90 days
     of receipt of the work.

- You comply with all other terms of this agreement for free
     distribution of Project Gutenberg-tm works.

1.E.9.  If you wish to charge a fee or distribute a Project Gutenberg-tm
electronic work or group of works on different terms than are set
forth in this agreement, you must obtain permission in writing from
both the Project Gutenberg Literary Archive Foundation and Michael
Hart, the owner of the Project Gutenberg-tm trademark.  Contact the
Foundation as set forth in Section 3 below.

1.F.

1.F.1.  Project Gutenberg volunteers and employees expend considerable
effort to identify, do copyright research on, transcribe and proofread
public domain works in creating the Project Gutenberg-tm
collection.  Despite these efforts, Project Gutenberg-tm electronic
works, and the medium on which they may be stored, may contain
"Defects," such as, but not limited to, incomplete, inaccurate or
corrupt data, transcription errors, a copyright or other intellectual
property infringement, a defective or damaged disk or other medium, a
computer virus, or computer codes that damage or cannot be read by
your equipment.

1.F.2.  LIMITED WARRANTY, DISCLAIMER OF DAMAGES - Except for the "Right
of Replacement or Refund" described in paragraph 1.F.3, the Project
Gutenberg Literary Archive Foundation, the owner of the Project
Gutenberg-tm trademark, and any other party distributing a Project
Gutenberg-tm electronic work under this agreement, disclaim all
liability to you for damages, costs and expenses, including legal
fees.  YOU AGREE THAT YOU HAVE NO REMEDIES FOR NEGLIGENCE, STRICT
LIABILITY, BREACH OF WARRANTY OR BREACH OF CONTRACT EXCEPT THOSE
PROVIDED IN PARAGRAPH 1.F.3.  YOU AGREE THAT THE FOUNDATION, THE
TRADEMARK OWNER, AND ANY DISTRIBUTOR UNDER THIS AGREEMENT WILL NOT BE
LIABLE TO YOU FOR ACTUAL, DIRECT, INDIRECT, CONSEQUENTIAL, PUNITIVE OR
INCIDENTAL DAMAGES EVEN IF YOU GIVE NOTICE OF THE POSSIBILITY OF SUCH
DAMAGE.

1.F.3.  LIMITED RIGHT OF REPLACEMENT OR REFUND - If you discover a
defect in this electronic work within 90 days of receiving it, you can
receive a refund of the money (if any) you paid for it by sending a
written explanation to the person you received the work from.  If you
received the work on a physical medium, you must return the medium with
your written explanation.  The person or entity that provided you with
the defective work may elect to provide a replacement copy in lieu of a
refund.  If you received the work electronically, the person or entity
providing it to you may choose to give you a second opportunity to
receive the work electronically in lieu of a refund.  If the second copy
is also defective, you may demand a refund in writing without further
opportunities to fix the problem.

1.F.4.  Except for the limited right of replacement or refund set forth
in paragraph 1.F.3, this work is provided to you 'AS-IS', WITH NO OTHER
WARRANTIES OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO
WARRANTIES OF MERCHANTABILITY OR FITNESS FOR ANY PURPOSE.

1.F.5.  Some states do not allow disclaimers of certain implied
warranties or the exclusion or limitation of certain types of damages.
If any disclaimer or limitation set forth in this agreement violates the
law of the state applicable to this agreement, the agreement shall be
interpreted to make the maximum disclaimer or limitation permitted by
the applicable state law.  The invalidity or unenforceability of any
provision of this agreement shall not void the remaining provisions.

1.F.6.  INDEMNITY - You agree to indemnify and hold the Foundation, the
trademark owner, any agent or employee of the Foundation, anyone
providing copies of Project Gutenberg-tm electronic works in accordance
with this agreement, and any volunteers associated with the production,
promotion and distribution of Project Gutenberg-tm electronic works,
harmless from all liability, costs and expenses, including legal fees,
that arise directly or indirectly from any of the following which you do
or cause to occur: (a) distribution of this or any Project Gutenberg-tm
work, (b) alteration, modification, or additions or deletions to any
Project Gutenberg-tm work, and (c) any Defect you cause.


Section  2.  Information about the Mission of Project Gutenberg-tm

Project Gutenberg-tm is synonymous with the free distribution of
electronic works in formats readable by the widest variety of computers
including obsolete, old, middle-aged and new computers.  It exists
because of the efforts of hundreds of volunteers and donations from
people in all walks of life.

Volunteers and financial support to provide volunteers with the
assistance they need are critical to reaching Project Gutenberg-tm's
goals and ensuring that the Project Gutenberg-tm collection will
remain freely available for generations to come.  In 2001, the Project
Gutenberg Literary Archive Foundation was created to provide a secure
and permanent future for Project Gutenberg-tm and future generations.
To learn more about the Project Gutenberg Literary Archive Foundation
and how your efforts and donations can help, see Sections 3 and 4
and the Foundation information page at www.gutenberg.org


Section 3.  Information about the Project Gutenberg Literary Archive
Foundation

The Project Gutenberg Literary Archive Foundation is a non profit
501(c)(3) educational corporation organized under the laws of the
state of Mississippi and granted tax exempt status by the Internal
Revenue Service.  The Foundation's EIN or federal tax identification
number is 64-6221541.  Contributions to the Project Gutenberg
Literary Archive Foundation are tax deductible to the full extent
permitted by U.S. federal laws and your state's laws.

The Foundation's principal office is located at 4557 Melan Dr. S.
Fairbanks, AK, 99712., but its volunteers and employees are scattered
throughout numerous locations.  Its business office is located at 809
North 1500 West, Salt Lake City, UT 84116, (801) 596-1887.  Email
contact links and up to date contact information can be found at the
Foundation's web site and official page at www.gutenberg.org/contact

For additional contact information:
     Dr. Gregory B. Newby
     Chief Executive and Director
     gbnewby@pglaf.org

Section 4.  Information about Donations to the Project Gutenberg
Literary Archive Foundation

Project Gutenberg-tm depends upon and cannot survive without wide
spread public support and donations to carry out its mission of
increasing the number of public domain and licensed works that can be
freely distributed in machine readable form accessible by the widest
array of equipment including outdated equipment.  Many small donations
($1 to $5,000) are particularly important to maintaining tax exempt
status with the IRS.

The Foundation is committed to complying with the laws regulating
charities and charitable donations in all 50 states of the United
States.  Compliance requirements are not uniform and it takes a
considerable effort, much paperwork and many fees to meet and keep up
with these requirements.  We do not solicit donations in locations
where we have not received written confirmation of compliance.  To
SEND DONATIONS or determine the status of compliance for any
particular state visit www.gutenberg.org/donate

While we cannot and do not solicit contributions from states where we
have not met the solicitation requirements, we know of no prohibition
against accepting unsolicited donations from donors in such states who
approach us with offers to donate.

International donations are gratefully accepted, but we cannot make
any statements concerning tax treatment of donations received from
outside the United States.  U.S. laws alone swamp our small staff.

Please check the Project Gutenberg Web pages for current donation
methods and addresses.  Donations are accepted in a number of other
ways including checks, online payments and credit card donations.
To donate, please visit:  www.gutenberg.org/donate


Section 5.  General Information About Project Gutenberg-tm electronic
works.

Professor Michael S. Hart was the originator of the Project Gutenberg-tm
concept of a library of electronic works that could be freely shared
with anyone.  For forty years, he produced and distributed Project
Gutenberg-tm eBooks with only a loose network of volunteer support.

Project Gutenberg-tm eBooks are often created from several printed
editions, all of which are confirmed as Public Domain in the U.S.
unless a copyright notice is included.  Thus, we do not necessarily
keep eBooks in compliance with any particular paper edition.

Most people start at our Web site which has the main PG search facility:

     www.gutenberg.org

This Web site includes information about Project Gutenberg-tm,
including how to make donations to the Project Gutenberg Literary
Archive Foundation, how to help produce our new eBooks, and how to
subscribe to our email newsletter to hear about new eBooks.
